Was das IP-Lookup anzeigt
- IP-Adressen: die A-Einträge (IPv4) und AAAA-Einträge (IPv6) der Domain, also die Adressen, die ein Browser tatsächlich ansteuert. Steht vorher ein CNAME, zeigt das Werkzeug die Weiterleitungskette mit an.
- Hostname (PTR): der Reverse-DNS-Eintrag der IP. Er verrät oft den Hoster, etwa
static.….clients.your-server.defür Hetzner odervps-….vps.ovh.netfür OVH. Für Mailserver ist ein passender PTR Pflicht, sonst landen Mails im Spam. - Nameserver und Mailserver: wer die DNS-Zone verwaltet und wohin E-Mails für die Domain gehen. Bei Subdomains ohne eigene Zone fragt das Werkzeug eine Ebene höher nach.
- Land, Region, Stadt: der Standort laut Geolokalisierungs-Datenbank, dazu ob die Adresse im EU-Raum liegt. Das ist für die DSGVO-Frage „Wo stehen meine Daten?“ ein guter erster Anhaltspunkt.
- Netzbetreiber und AS-Nummer: das autonome System, über das die Adresse im Internet erreichbar ist. Der Link führt zur BGP-Übersicht von Hurricane Electric mit allen Netzen dieses Betreibers.
Wie genau ist der Standort?
Eine IP-Adresse trägt keinen Ort in sich. Geolokalisierungs-Datenbanken setzen ihn aus Registrierungsdaten der Regionalregistrys (RIPE, ARIN …), Routing-Informationen und Messungen zusammen. Das Land stimmt bei Serveradressen fast immer. Die Stadt ist eine Schätzung: Oft steht dort der Firmensitz des Providers oder das nächste größere Rechenzentrum, nicht der Ort, an dem der Server wirklich steht. Bei Mobilfunk- und DSL-Anschlüssen liegt die Stadt nicht selten um viele Kilometer daneben.
CDN und Anycast: Liegt eine Website hinter Cloudflare, Fastly oder Akamai, zeigt das Werkzeug die Adresse des CDN. Diese Adressen werden von Dutzenden Rechenzentren weltweit gleichzeitig angeboten. Der angezeigte Standort ist dann nur ein Registrierungsort, der eigentliche Webserver bleibt verborgen. Das Werkzeug weist bei bekannten Anbietern darauf hin.
Welche Websites liegen noch auf derselben IP?
Diese Frage lässt sich per DNS grundsätzlich nicht beantworten. DNS übersetzt nur in eine Richtung, von Namen zu Adressen. Eine IP „weiß“ nicht, welche Domains auf sie zeigen. Auf einem Shared-Hosting-Server können das Hunderte sein. Dienste, die so etwas anbieten, sammeln über Jahre DNS-Antworten in riesigen Datenbanken und sind entsprechend unvollständig oder kostenpflichtig. Deshalb bietet myline.de das bewusst nicht an.
Auf dem eigenen Server geht es dagegen schnell: alle Apache-VirtualHosts anzeigen listet jede Domain mit ihrer IP. Den umgekehrten Weg, also den Hostnamen zu einer IP, zeigt der Eintrag Reverse DNS (PTR) abfragen.
„Meine IP“: was jeder Server über dich sieht
Der Knopf „Meine IP“ zeigt die Adresse, mit der deine Anfrage bei myline.de ankommt. Genau diese Adresse sieht jede Website, die du aufrufst. Bei Mobilfunk und vielen Glasfaseranschlüssen teilen sich viele Kunden eine Adresse (Carrier-Grade-NAT), bei VPNs erscheint der VPN-Server. Für einen Server ohne Browser ermittelst du die öffentliche Adresse mit dem Einzeiler öffentliche IP-Adresse des Servers ermitteln.
Weitere Einzeiler rund um DNS und IP
- Zuständige Nameserver einer Domain anzeigen
- MX-Records einer Domain abfragen
- Reverse DNS einer Mailserver-IP vorwärts gegenprüfen
- DNS-Propagation bei mehreren öffentlichen Resolvern prüfen
- Prüfen, ob eine Server-IP auf der Spamhaus-Blacklist steht
Datenschutz und Quellen
Die Abfrage läuft auf dem Server von myline.de. Standort und Netzbetreiber kommen aus einer dort gespeicherten Datenbank, für die DNS-Einträge fragt der Server die zuständigen Nameserver, wie bei jedem gewöhnlichen Seitenaufruf. Deine IP-Adresse geht dabei an niemanden weiter, es werden keine Kartendienste eingebunden, und eingegebene Domains und Adressen werden nicht gespeichert. Gegen Missbrauch gilt ein Limit von 30 Abfragen pro Stunde, dafür wird kurzzeitig nur ein verschlüsselter Prüfwert gehalten, keine IP-Adresse.
Standortdaten: IP Geolocation by DB-IP, Lizenz CC BY 4.0, monatlich aktualisiert. Weltkarte: Natural Earth (gemeinfrei).